Die Freie Akademie für die Jugend des Kommenden Tages e.V.


Sitz: Schöneberg 3
87452 Altusried
Tel: 08373 9213824
Ansprechpartner: Fabian Schlichtig
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Was ist die Jugendakademie?

Die Freie Akademie der Jugend des Kommenden Tags ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der als freie Bildungseinrichtung jungen Menschen nach ihrer Schulzeit die Möglichkeit einer Orientierung beim Eintritt in die Lebens- und Arbeitswelt der heutigen Erwachsenengesellschaft bieten will. Sie sieht sich der Anthroposophie Rudolf Steiners verpflichtet und gestaltet Orientierungsjahre mit differenzierten Seminar-, Colloquien-, Übungs-, und Praktikaangeboten (sozialkundliche, historische, menschenkundliche, künstlerische, wissenschaftliche, handwerkliche, schauspielerische und pädagogische Veranstaltungen usw.). Neben der Möglichkeit, an solchen Orientierungsjahren studiums- und ausbildungsbegleitend teilzunehmen, besteht auch die Möglichkeit der freien Ausbildung zum Unterrichtsassistenten in Zusammenarbeit mit der Freien Schule Albris.

Ihren Namen hat die Freie Akademie der Jugend des Kommenden Tags (kurz: Jugendakademie) von den Gründungsmitgliedern des Vereins in Anlehnung an Ausführungen Rudolf Steiners zum Thema erhalten. Der «Kommende Tag» ist ein von Rudolf Steiner geprägter Ausdruck. Anfang der zwanziger Jahre stand diese Formulierung z.B. für den Versuch eines Neuanfangs im wirtschaftlichen und geistigen Zusammenbruch Deutschlands nach dem 1. Weltkrieg durch die von Rudolf Steiner mitbegründete Initiative «Der Kommende Tag - Aktiengesellschaft zur Förderung wirtschaftlicher und geistiger Werte». So war «Der Kommende Tag AG» z.B. auch der Vorläufer des heute weltweit bekannten Kosmetik- und Arzneimittelherstellers WELEDA AG.

Der Ausdruck «die Jugend des Kommenden Tags» ist in unserem Verständnis der Hinweis darauf, dass unsere Gesellschaft eine Jugend braucht, die sich ihrer schöpferischen Fähigkeiten vor dem Eintritt in die Maschinerie der heutigen Wirtschaftszusammenhänge und ihrer gravierenden sozialen Folgen versichern sollte, und ihre Lebensperspektive als Menschen nicht bloß auf einen guten Job und ausreichend Freizeit herabgewürdigt wissen will, sondern die nach einer befriedigenden Welt- und Lebensauffassung sucht, um sich ihrer menschlichen und gesellschaftlichen Verantwortung stellen zu können.

2.7.2012
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