Die Freie Schule Albris - Das Schulspiel


Szene aus dem Schulspiel 2008 - Faust I von Goethe Auch wenn der gemeinsame Bildungsgang von der ersten bis zur zwölften Klasse für viele zunächst utopisch scheinen mag, kann in einer allseitigen Bildung auf den individuellen Anspruch eingegangen werden. Allerdings erfordert der gemeinsame Bildungsgang, dass der intellektuelle Unterricht fortwährend in die künstlerisch geartete Anschauung übergeführt wird, wodurch allein der Wissensstoff zum Erlebnis des ganzen Menschen werden kann. Ein wesentlicher Faktor dafür sind die Schulspiele, denn «... der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.», wie bereits Friedrich Schiller in seinen «Briefen über die ästhetische Erziehung» erläutert hat. So wird das Spielen während der ganzen Schulzeit immer wieder geübt. Solche Schulspiele sind u.a. das Weihnachtsspiel; im Frühjahr das Spiel der achten Klasse als Abschluss und Finale der achtjährigen Klassenlehrerzeit. Und im Juli beschließen die Schüler der zwölften Klasse mit dem Höhepunkt ihres großen Spiels den gemeinsamen zwölfjährigen Weg, bevor sie sich in die Abschlussklassen aufteilen.  

 

Weiter (Das Projekt Albris)

 


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