Seite 6 - 2013.11.29_Schulbroschüre_web

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Kurzinformation
Der gemeinsame Bildungsgang
Die Kinder bleiben von der ersten bis zur zwölften Jahrgangsstufe zusammen in ihrer Klasse. Die Erzie-
hungskunst Rudolf Steiners hat berechtigte Veranlassung, mit dem inneren Lernwillen eines jeden Kindes
zu rechnen. In dem Maße, wie es ihr gelingt, auf diesen Lernwillen phantasievoll einzugehen, kann sie auf
äußere Mittel wie Notengebung und Versetzung verzichten. Gute Bildung stellt den ganzen Menschen in den
Mittelpunkt. Der Blick auf das Individuum muss unser Ausgangspunkt sein. Der Lehrer kann und darf den
Schülern Zeit lassen. So wird z.B.
in der ersten Klasse über das
ganze Schuljahr hin das Schrei-
ben und Lesen aus dem Innern
der Kinderseele heraus veranlagt.
Im Laufe des zweiten und dritten
Schuljahres entwickeln die Kinder
daraus die Ansätze zum eigenen
Schreiben und Lesen. Es ist von
außerordentlicher Wichtigkeit,
dass die Kinder in der ihrer leib-
lichen, seelischen und geistigen
Entwicklung entsprechenden Art,
wie dies in der Pädagogik Rudolf
Steiners konsequent versucht
wird, an die Bildungsinhalte
heran­geführt werden. Die Kinder
sollen sich auch gerade dort, wo
sie weniger oder gar nicht begabt
Die Schüler der 9. Klasse erlernen die Grundlage der Schmiedekunst